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BNN: Contergangeschädigte jetzt in neuen Räumen
BNN, VdK: Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003

s.a.: Wiedereinsatz von Thalidomid

 

Contergangeschädigte jetzt in neuen Räumen

Der Interessenverband Contergangeschädigter - Hilfswerk für vorgeburtlich Geschädigte - Baden-Württemberg, örtliche Gruppe Karlsruhe hat jetzt seine neuen Büroräume im Hardtwaldzentrum eingeweiht. Bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag gab es außerdem noch einen weiteren Grund zum Feiern:Der Verein besteht mittlerweile seit 40 Jahren.

Der Verein hat 97 Mitglieder, darunter 44 Contergangeschädigte, zwölf anderweitig Behinderte sowie Eltern, Partner, Freunde und Förderer. Zufrieden blickte der Vorsitzende Jörg Kreuzinger Bild von Jörgauf das vergangene Jahr zurück und wies stolz darauf hin, das der Verein seit 2002 auch im Internet unter www.contergan-karlsruhe.de vertreten ist. .Bild von AstridDort sind Informationen rund um den Verein, über seine Veranstaltungen, wie den Stammtisch im Lehner's - der nächste ist am 25. April - oder über den Vorstand, der am Samstag neu gewählt wurde, zu finden

Astrid Becker wurde nach 14 Jahren als Kassenführerin verabschiedet. "Ich hab's gern und mit Spaß, aber lang genug gemacht. Nun höre ich auf, weil ich noch so viele andere Interessen habe, denen ich mich widmen möchte", so begründet Becker ihren Verzicht auf Wiederwahl. Ihre Nachfolge wird Christian von Lewinski antreten, der bisher Kulturreferent des Vereins war. Jörg Kreuzinger bleibt Vorsitzender, als Stellvertreterin ist weiterhin Stefanie Ritzmann an seiner Seite. Neuer Kulturreferent ist Jürgen Ritzmann.

Badische Neueste Nachrichten, Stadtausgabe, 31.März 2003


Siehe auch unsere Extraseite dazu

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Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003

Zwei Berichte:

Am 03. Dezember 2001 beschloss die Europäische Union, das Jahr 2003 zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen (EJMB) auszurufen. Ziel dieser Aktion ist es, die Öffentlichkeit für die Belange behinderter Menschen in ganz Europa zu sensibilisieren und dabei den Beitrag dieser Personengruppe für die Gesellschaft in die Mitte zu stellen. Weiteres Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern. Insgesamt stellt die Europäische Union Fördermittel in Höhe von 12 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mitgliedsstaaten erhalten Globalzuschüsse, aus denen sie dann Aktivitäten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene Fördern können.

Mit dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 sollen vor allem folgende Ziele verfolgt werden:

  • Sensibilisierung für den Schutz von Diskriminierung und Rechte von behinderten Menschen,
  • Anregung von Maßnahmen zur Förderung ihrer Chancengleichheit in Europa,
  • Erfahrungsaustausch auf lokaler, nationaler und EU-Ebene,
  • Stärkung der Zusammenarbeit aller Beteiligten,
  • Förderung einer positiven Darstellung der Menschen mit Behinderungen,
  • Sensibilisierung für die vielfältigen Formen der Diskriminierung behinderter Menschen,
  • Sensibilisierung für die Heterogenität und Vielfalt von Behinderungen.

Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf das Recht auf Gleichbehandlung im Bildungsbereich von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen gelegt werden. Hierzu soll eine europaweite Zusammenarbeit zur Gestaltung des Unterrichts erfolgen, um eine bessere Integration in die allgemeine Bildungseinrichtung sowie bei einzelstaatlichen und europäischen Austauschprogrammen zu erreichen.

Zur Verwirklichung dieser Ziele werden insbesondere nachfolgende Maßnahmen gefördert:

  • Veranstaltungen, die mit den Zielen des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen zusammenhängen, auch eine oder mehrere Veranstaltung(en) zum Auftakt des Jahres,
  • Informationskampagnen und Maßnahmen zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades positiver Beispiele, die nicht bereits Gegenstand anderer gemeinschaftsweiter Aktionen sind,
  • die Organisation von Wettbewerben und die Vergabe von Preisen,
  • Untersuchungen und Studien, die nicht bereits im Rahmen anderer gemeinschaftsweiter Aktionen durchgeführt werden.

Antragsberechtigt sind nur juristische Personen. Dies können Gebietskörperschaften (Kommunen, Kreise oder Länder), Landschaftsverbände, Rehabilitationsträger, Vereine, Verbände, Genossenschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung sein. Nicht antragsberechtigt sind Einzelpersonen.

Anträge, die auf einen partnerschaftlichen Ansatz beruhen und an denen mehrere Akteure beteiligt sind, werden bevorzugt behandelt.

Die Förderung aus EU-Mitteln darf 50% der förderfähigen Kosten nicht überschreiten. Auf Grund der Vielzahl der zu erwartenden Projektanträgen und der begrenzt verfügbaren Haushaltsmittel sind grundsätzlich förderfähig nur solche Anträge, die darlegen, dass der Antragsteller die übrige Finanzierung selbst, aus Einnahmen oder von anderen Sponsoren sicherstellt.

Das Bundesministerium für Ausschuss und Sozialordnung (BMA) hat für die Durchführung des EJMB eine nationale Koordinierungsstelle eingerichtet. Sie hat die Aufgabe, in enger Kooperation mit Ländern, Kommunen, Rehabilitationsträgern und Behindertenorganisationen das EJMB zu gestalten und möglichst viele innovative Projekte, Workshops und Diskussionen anzuregen und zu unterstützen. Die Koordinierungsstelle wird von einem Koordinierungsausschuss, in dem die Hauptgeschäftsstelle vertreten ist, beraten und unterstützt, der auch zugleich über die Vergabe der Mittel entscheidet.

Die Nationale Koordinierungsstelle erarbeitet derzeit einen Leitfaden für Aktivitäten im Rahmen des Europäischen Jahrs der Menschen mit Behinderungen 2003, in dem nähere Informationen zu den Förderkriterien enthalten sein werden.

Nähere Informationen hierzu sind erhältlich bei:

Nationale Koordinierungsstelle "Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003"
Bundesministerium für Ausschuss und Sozialordnung
Herrn Horst Frehe Postfach 14 02 80, 53107 Bonn
Tel.:01888/5271654,
Fax:01888/5272494,
E-Mail:ejmb2003@bma.bund.de



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BNN: Contergangeschädigte jetzt in neuen Räumen
BNN, VdK: Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003

s.a.: Wiedereinsatz von Thalidomid

 

Europäisches Jahr 2003

Den Menschen mit Behinderungen gewidmet
Der Rat der Europäischen Union (EU) hat beschlossen, das Jahr 2003 zum "Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen" zu erklären. Die Auftaktveranstaltung findet am 14. November 2002 im Rahmen eines internationalen Kongresses für Rehabilitation in Aachen statt. Beteiligt sind neben deutschen Verbänden auch die Behindertenräte aus den Niederlanden, Belgien und Luxemburg sowie die europäische Behindertenorganisation AEH. Damit haben sich die Bemühungen der Behindertenverbände ausgezahlt. Es kommt nun darauf an, die Öffentlichkeit in Deutschland und in den europäischen Staaten für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren. Dazu zählt, dass gesetzliche Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierung sowie zur Herbeiführung einer barrierefreien Infrastruktur geschaffen werden.

aus:VdK-Zeitung vom Februar 2002

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